Hund Sitz beibringen – in  5 einfachen Schritten zum Grundgehorsam

Hund Sitz beibringen mit Nea

Deinem Hund Sitz beibringen, gehört zu den Pflichten eines jeden Hundebesitzers. Daher solltest du deinem Hund unbedingt sitz beibringen und es so lange üben, bis es auch in stressigen Situationen klappt. So erleichterst du viele Situationen und kannst auch selbst deutlich entspannter in Situationen gehen. Das hilft dir und deinem Vierbeiner. 

Voraussetzungen zum Lernen des Kommandos „Sitz“

Dein Hund muss, bevor er „Sitz“ lernt, keine anderen Kommandos beherrschen. 

Du solltest anfangs in einer ruhigen, deinem Hund bekannten Umgebung mit deinem Hund trainieren. So werdet ihr am schnellsten erste Erfolge erzielen. 

Im besten Fall hast du einige von seinen liebsten Leckerli greifbar. Denn dein Hund sollte das Leckerli riechen können und auch wirklich mögen. Oft hilft es, zwischen verschiedenen Leckerli zu wechseln, damit es für deinen Hund nie langweilig wird.

Hund Sitz beibringen: Schritt-für-schritt Anleitung

  1. Nimm ein Leckerli in deine Hand, halte es zwischen dem Mittelfinger und Daumen fest. (Dies wird dein Zeichen für das Kommando „Sitz“ werden)
  2. Halte so das Leckerli vor die Schnauze deines Hundes, sodass er das Leckerli riechen kann
  3. Ziehe deine Hand mit dem Leckerli langsam nach oben (um dranzukommen, muss dein Hund sich hinsetzen). Belohne deinen Hund, sobald er sitzt und wiederhole den Vorgang noch einige Male.
  4. Du kannst nun versuchen, das Zeichen aus etwas Entfernung zu geben. 
  5. Wenn auch das klappt, kannst du das Kommando „Sitz“ jetzt mit dem Zeichen verknüpfen. Gebe dazu das Sichtzeichen und sobald dein Hund sich hinsetzt, sagst du das Kommando „Sitz“.

Tipps um deinem Hund Sitz beizubringen 

Das wichtigste sind bei diesem Kommando wohl die Leckerlis, es eignet sich nicht das Kommando, anfangs mit dem Klicker oder ähnlichen beizubringen. Falls du zur Erziehung damit arbeitest, solltest du diesen erst anwenden, wenn dein Hund bereits verstanden hat, wie das Kommando funktioniert und was er machen soll. 

Bewahre ruhe, dein Hund wird das Kommando, sobald es funktioniert, nicht direkt auf Distanz oder Ähnliches verstehen. Arbeite daher in kleinen Schritten, um dein Ziel zu erreichen und überfordere deinen Hund nicht. 

Kommandos sind für deinen Hund an Situationen gebunden, übst du in der Wohnung, kannst du von ihm nicht verlangen es draußen zu können. Auch draußen kann es an einem sonnigen Tag vielleicht schon funktionieren und sobald es regnet, scheint dein Hund alles vergessen zu haben. 

Das ist ganz normal, du musst das Kommando daher gewissermaßen in jeder Situation einmal lernen. Das ist aber nicht so schlimm, wie es vielleicht zuerst klingt. Meist kannst du das Kommando in wenigen Wiederholungen auch den neuen Situationen zuordnen. 

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